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Entwicklungsmethodik für modulare Mikrosysteme


Ziel dieser Methode ist es, die Entwicklung mechatronischer Systeme stark zu vereinfachen und dadurch deutliche Zeit- und Kostenvorteile zu erzielen.

Um der Entwicklung vom Funktionsmuster bis zum Serienprodukt Rechnung zu tragen ist die Entwicklungsmethodik in drei Stufen unterteilt.

Stufe 1 Das Funktionsmuster findet seinen Einsatz in der frühen Entwicklungs- und Testphase. Vorkonfektionierten Bausteinen, die über definierte Schnittstellen zu Systemen zusammengestellt werden, können leicht verbunden und ebenso leicht auch wieder getrennt werden. Parallel kann für den Softwareentwurf auf Bibliotheken zurückgegriffen werden. Dies ermöglicht neben dem schnellen Aufbau der Hardware, dass der Entwurfsprozess (Hardware/Software-Codesign) in der frühen Entwicklungsphase parallel erfolgen kann.

Stufe 2 Der Prototyp kommt in der Entwicklung sowie beim Aufbau von Mustern zum Einsatz. Auf Basis vereinfachter Funktionsmuster werden Prototypen erstellt, die auch für Kleinserien eingesetzt werden können. Der Übergang vom Funktionsmuster zum Prototypen erfordert keinen zusätzlichen Entwicklungsaufwand.

Stufe 3 Das Serienprodukt ist ein anwendungsspezifisches mechatronisches System. Mit Hilfe vorhandener Funktionsbibliotheken kann ein neues, funktionsspezifisches Design bei gleicher Funktionsweise erstellt werden. Hierfür werden die Schaltungen der vorliegenden Funktionsblöcke übernommen. Die erstellte Software ist ohne weitere Überarbeitung lauffähig. Die Verwendung gleicher Funktionen in den unterschiedlichen Phasen der Entwicklung vereinfacht den Übergang vom Funktionsmuster zum Serienprodukt. Gleichzeitig wird die Zuverlässigkeit der Systeme erhöht, da stets auf bereits getestete Teilfunktionen zurückgegriffen wird. Der Änderungsaufwand und somit auch der Testaufwand wird auf ein Minimum reduziert.

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