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Codegenerierung und Programmierung

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Prozess der Codegenerierung
Prozess der Codegenerierung
Der in EasyLab integrierte Codegenerator erlaubt es, direkt aus dem abstrakten Anwendungs- und Hardwaremodell C-Quellcode zu generieren. Damit kann die Anwendung auf der realen Hardware getestet werden, sobald diese vorliegt. Dieser Schritt erfolgt üblicherweise nach erfolgreicher Simulation.

EasyLab übernimmt nicht nur die Aufgabe der Generierung des Codes, sondern auch alle weiteren Schritte wie Kompilieren, Linken sowie Übertragung auf das Zielsystem. Dazu muss das Zielsystem mittels einer geeigneten Schnittstelle mit dem Rechner verbunden sein, auf dem EasyLab läuft. Welche Schnittstellen verwendet werden können, ist von der EasyLab-Version abhängig kann den Einstellungen zur Codegenerierung entnommen werden (siehe unten).

Codegenerierung starten

Zum Start der Codegenerierung wird im Menü Ausführen der Codeerzeugungsmodus aktiviert und anschließend im selben Menü die Ausführung mittels Start und Programmcode erzeugen... gestartet.

Bei manchen Versionen von EasyLab können Sie im Menü AnsichtStart statt des Eintrags Programmcode erzeugen... auch direkt ein so genanntes Codegenerierungsprofil auswählen. Wenn Sie dies tun, erfolgt sofort die Codegenerierung mit den im Profil angegebenen Einstellungen.

Einstellungen zur Codegenerierung

Dialogfenster "Codegenerierung"
Dialogfenster "Codegenerierung"
Sofern Sie kein Codegenerierungsprofil ausgewählt haben, erscheint das Dialogfenster "Codegenerierung". Hier können Sie diverse Einstellungen zur Codegenerierung festlegen.

Plattform


Die Plattform bestimmt die generelle Zielarchitektur. Üblicherweise ist dies der Name der Mikrocontrollerfamilie, für die Code erzeugt werden soll.

Werkzeugkette


Dieser Eintrag bestimmt, welche Werkzeuge für das Kompilieren und Linken des Programms auf das Zielsystem verwendet werden. Diese Unterscheidung ist wichtig, da für eine Zielplattform verschiedene Werkzeugketten verwendet werden können (beispielsweise kommerzielle oder freie Compiler). Die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten werden durch die ausgewählte Plattform bestimmt.

Übertragungsmodul


Dieser Eintrag legt fest, welche Schnittstelle zur Übertragung des Programms auf das Zielsystem verwendet werden soll. Auch hier gibt es unter Umständen mehrere Auswahlmöglichkeiten, die durch die Plattform und die Werkzeugkette definiert werden. Diese Option ist nur von Bedeutung, wenn die Option Binärdatei auf Gerät laden ebenfalls aktiviert ist. Je nachdem welches Übertragungsmodul ausgewählt wird, erscheinen im Bereich Konfiguration des Übertragungsmoduls eventuell zusätzliche Optionen.

Debugger


Der Debugger schließlich gibt an, welche Methode zur Echtzeitüberwachung und -parametrierung des Programms während der Entwicklung verwendet werden soll. Er ist nur von Bedeutung, wenn die Option Debug-Modus aktivieren ebenfalls aktiviert ist. Je nachdem welcher Debugger ausgewählt wird, erscheinen im Bereich Konfiguration des Debuggers eventuell zusätzliche Optionen.

Präfix


Ermöglicht es, im generierten Code alle Funktionen und Bezeichner mit einem eindeutigen Präfix zu versehen. Kann im Normalfall leer gelassen werden.

Ausgabeverzeichnis


Hier kann das Ausgabeverzeichnis für den generierten Code eingestellt werden. Ist der Eintrag leer oder ".", so wird der Code in ein temporäres Verzeichnis generiert. Kann im Normalfall leer bzw. auf "." gelassen werden.

Ausgabeverzeichnis bereinigen


Legt fest, ob das Ausgabeverzeichnis vor der Codegenerierung geleert wird. Sollte normalerweise aktiviert werden.

Generierten Code kompilieren


Legt fest, ob der generierte Code auch kompiliert werden soll. Sollte normalerweise aktiviert werden.

Binärdatei auf Gerät laden


Legt fest, ob das kompilierte Programm auf das Zielsystem übertragen werden soll.

Debug-Modus aktivieren


Legt fest, ob nach dem Übertragen des Programms auf das Zielsystem die Echtzeitüberwachung und -parametrierung gestartet werden soll. Wenn diese Option aktiv ist, ist das Programm nicht ohne EasyLab lauffähig! Falls diese Option aktiv ist, kann die Option Wartungsschnittstelle aktivieren nicht verwendet werden.

Wartungsschnittstelle aktivieren


Legt fest, dass das generierte Programm über eine Wartungsschnittstelle später auch ohne EasyLab überwacht und parametriert werden kann. Siehe Auswertung und Parametrierung. Diese Option kann nicht in Verbindung mit der Option Debug-Modus aktivieren verwendet werden.

Programm-ID ignorieren


Diese Option ermöglicht es, den Debug-Modus zu betreten und dabei die Prüfung zu überspringen, ob das aktuell geladene Programm dem zu debuggenden Programm entspricht. Im Normalfall sollte diese Option nicht verwendet werden.

Programmierung


Nachdem die Einstellungen getroffen wurde, wird das Programm zunächst in Quellcode übersetzt, der dann wiederum mit einem entsprechenden Compiler in eine für die Zielplattform geeignete Binärdatei übersetzt wird. Danach erfolgt die Programmierung, jeweils vorausgesetzt, dass die entsprechenden Einstellungen aktiviert sind. Während des Vorgangs kann der Fortschritt sowie Rückmeldungen im Bereich Ausgabe überwacht werden.